Dass Blogs mittlerweile als subjektive Nachrichtenquellen taugen, ist spätestens seit den Anschlägen in New York und London nicht neues mehr. Dieses Potential wird durch Twitter nochmal verstärkt. Ein Beispiel eines gefeuerten Yahoo-Mitarbeiters findet sich bei Thomas Knüwer. Das ganze lässt sich selbst mit aktuellen Ereignissen ausprobieren.
Beispiel: Die Proteste in Lhasa, Tibet. Nur wenige Informationen dringen nach draußen, die Internetverbindung ist teilweise unterbrochen.
Trotzdem gibt es immer noch Internet-Nutzer, die aus dem Land berichten, zum Beispiel Pazu, anscheinend der Besitzer des Spinn-Cafés in Lhasa. Dumm nur, dass seine Nachrichten auf Chinesisch erscheinen.
Allerdings gibt es da ja noch den Yahoo-Service Babelfisch. Lässt man dort Pazus Twitter-Eintrag vom traditionellen Chinesisch ins Englische übersetzen ergibt sich ein nicht hundertprozentig logisches Posting, einen Eindruck von dem, was gemeint ist, bekommt man jedoch allemal:
Power cut for 60 hours, the room candlelight illumination, hits the handset to send the news. Evening is bored, with playing cards self-restraint UNO, with the king, the water, the rope, evenly plays. I am very difficult to reply the MSN friend’s news, too have been many, moreover the question is same.
