Für westliche Medien ist es schwierig, an gesicherte Informationen aus dem südafrikanischen Land zu kommen – auch gerade nach der Parlaments- und Präsidentschaftswahl. Das Ausmaß der Gewalt in Simbabwe ist schwer zu ermessen und wird durch die Berichterstattung über die politische Ebene überlagert. Die Bürgerrechtsbewegung Sokwanele dokumentiert mutmaßliche Menschenrechtsverletzungen und staatliche Gewalt auf ihrer Internet-Seite – und setzt dabei unter anderem Google Maps ein.
taz.de schreibt sehr zutreffend:
Sokwaneles Mashup der Wahlen in Simbabwe funktioniert auf diese Art hervorragend: Die leicht verständliche Karte zeigt Nutzern auf der ganzen Welt einfach bedienbar, wo es aktuell Probleme gibt. Das trifft den Leser dank der eindeutigen Beschreibungen tiefer, als es jeder “Tagesschau”-Bericht könnte.
