Eine Internet-Adresse in den Browser einzutippen, ist fast genauso geheim, wie Postkarten zu verschicken – nämlich gar nicht. Eine Firefox-Erweiterung entwickelt von der Bürgerrechtsgruppe EFF soll das Surfen sicherer machen.
Die Firefox-Erweiterung HTTPS Everywhere wurde Ende der Woche von der Electronic Frontier Foundation vorgestellt. Es sorgt dafür, dass die Kommunikation zwischen dem Nutzer und der aufgerufenen Webseite für viele andere, z.B. zwischengeschaltete Computer nicht sichtbar bleibt, sondern verschlüsselt wird. Viele Seiten bieten diese Verschlüsselung an, die sich vor allem daran erkennen lässt, dass sie mit "https://" beginnt – allerdings ist dies manchmal kompliziert oder man landet schnell wieder auf einer unverschlüsselten Verbindung.
Die Erweiterung schaltete für folgende Webseiten die HTTPS-Verschlüsselung automatisch ein:
- Google Search
- Wikipedia
- The New York Times
- The Washington Post
- Paypal
- EFF
- Tor
- Ixquick
Allerdings gilt dies nicht für die deutsche Google-Seite. Da kann das "https://" per Hand vor die Adresse gesetzt werden. Am besten erstellt man einfach ein Lesezeichen/Bookmark zur Seite https://www.google.de.
