kurz protokolliert: Kriegs-Fotografen, Social Media und Nachrichten

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Creative Commons License photo credit: Yan Boechat

- Immer wieder werden Reporter und Fotografen in Krisenregionen getötet oder verletzt. Der Guardian hat diesen Journalisten eine Bilderstrecke mit zum Teil erschreckenden Fotos gewidmet: “The shot that nearly killed me – War photographers

- Für selbständige Journalisten: 7 Free WordPress Themes for Journalists

- Der Economist mit einem lesenwerten Stück über die Auswirkungen von Social Media auf die traidionellen Nachrichten:

By providing more raw material than ever from which to distil the news, social media have both done away with editors and shown up the need for them

- Daniel Bouhs über die Kritik an den öffentlich-rechtlichen Nachrichten(sendern) und was das ganze mit den Sozialen Netzwerken zu tun hat:

Ich bin alles in allem davon überzeugt: Die Zukunft des Journalismus liegt gar nicht darin, 24 Stunden am Tag durch eine Kamera auf das Geschehen der Welt zu blicken, sondern die wirklich relevanten Szenen einzufangen, vor allem aber: sie aufzuspüren, zu verifizieren und einzuordnen. Die Arbeit mit sozialen Netzwerken ist für Journalisten deshalb absolut alternativlos.

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Recherchetrick: Tweets fürs Datamining speichern

Obwohl es diesmal überraschenderweise spannend wurde, konnte ich in diesem Jahr leider nicht beim Jahrestreffen des Journalistenvereins “Netzwerk Recherche” dabei sein. Es hätte sich gelohnt, denn neben vielen altbekannten Workshops gab es einige, die mich sehr interessiert hätten. Zum Glück gibt es ja Twitter! Neben vielen Internet-Skeptikern, -Kritikern und -Muffeln in dem Verein gibt es mittlerweile auch einige, die nicht nur über die Gefahren, sondern auch die Chancen neuer Informationstechnologien für den Journalismus nachdenken – und diese Technologien auch anwenden. Das ist klasse – denn so lassen sich interessante Punkte der Konferenz auch im Nachhinein nachvollziehen. Hier eine kleine Anleitung.

1. Schritt: (Hash)tags identifizieren

Über die Twitter-Suche ist relativ schnell der passende Hashtag ausgemacht. In diesem Fall #nr11

2. Software installieren

Natürlich kann das jeder selbst machen, der ein wenig Ahnung von Programmierung und der Twitter-API hat – ich bin zu faul und nutze daher das Windows-Programm “The Archivist”, das sich kostenlos und mit wenigen Klicks installieren lässt.

3. Suchen

Den Hashtag eingeben, auf Suchen klicken, kurz warten – fertig. Als Ergebnis wird eine Liste angezeigt, die sich mit einem weiteren Klick als Text-Datei exportieren lässt. Die Werte sind Komma-getrennt, Excel oder OpenOffice Calc können also problemlos damit umgehen.

Das Programm erstellt auch Grafiken über die fleißigsten Twitterer, aber ansonsten gibt es leider nicht viel an Analysetools – das muss woanders passieren.

4. Tabelle weiterverarbeiten

Wer sich nicht die Mühe machen möchte: Hier findet sich die Tabelle (im OpenOffice Format) mit allen Tweets zum Hashtag #nr11 zum Download: : Archivist nr11 Tweets 77.9 kB, Datum: 03. Jul. 2011.

 

 

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7 Tipps für eine erfolgreiche Facebook-Link-Überschrift

Harvard - birthplace of FacebookFoto: Kirkland House, Harvard – birthplace of Facebook – von rorycellan auf Flickr – CC-Lizenz.

 

Facebook und andere Social Media-Plattformen werden immer wichtiger für Nachrichtenseiten im Netz. Umso wichtiger ist es für Nachrichten-Webseiten, ihre Inhalte vernünftig auf diesen Plattformen zu verkaufen. Wie das erfolgreich funktionieren kann, dazu hat Facebook selbst einige Hinweise gegeben.

Background: Warum die Bedeutung von Facebook zunimmt

Wir leben in einer Link-Ökonomie – das behauptet zumindest Web-Guru Jeff Jarvis. Wer andere dazu bringt, auf sein Angebot zu verlinken, hat viele Vorteile. Bislang war Google die wichtigste Webseite, die Internet-Nutzer auf Nachrichtenportale gelenkt hat. Doch das ändert sich derzeit rapide.

Facebook wird immer wichtiger (laut Facebook steigerte sich die Anzahl der “Referrals” für eine durchschnittliche Medienorganisation um 300% in 2010). Denn für viele wird das Social Network die erste und wichtigste (vielleicht einzige Seite) die sie ansteuern. Bei vielen sogar schon vor dem Aufstehen. Man sucht nicht mehr nach Nachrichten, sondern erwartet, dass die Nachrichten dahin kommen, wo man sich bewegt.

Der Vorteil für die Nachrichten-Webseiten: Da die Facebook-Links entweder Empfehlungen von Freunden sind oder der Nutzer selbst zuvor die Status-Update via “Like”-Button abonniert hat, ist die Bereitschaft offenbar größer, die Texte auf den Webseiten in der Tat zu lesen.

Die Tipps vom Facebook-Mann (und anderen)

Wie also die eigenen Artikel, in denen viele Tage und Stunden Arbeit stecken, richtig auf Facebook verlinken? Vadim Lavrusik, der bei Facebook das Journalisten-Programm betreut, hat dazu einige Tipps parat. Praktisch, denn der Mann muss die Statistiken schließlich am besten kennen. Hier einige Hinweise:

1. Mini-Bloggen statt SMS: Die 420 Zeichen ausnutzen!

420 Zeichen – so lang ist ein Facebook-Posting maximal. Und diese Länge lässt sich auch ausnutzen. Während im Vergleich bei Twitter eigentlich nur eine kurze Headline möglich ist (Mikro-Blogging), bietet Facebook Platz für ein ausformuliertes Statement (Mini-Blogging). Zwei bis drei Sätze sind auf jeden Fall möglich – und sinnvoll, sagt zumindest Vadim Lavrusik. Hier ein Beispiel vom New York Times-Reporter Nicholas D. Kristof:

2. Geschichten verlinken, die für die eigenen Freunde interessant sind

Nur die interessanten Geschichten verlinken! Das ist eine Binsenweisheit – aber in der Praxis gar nicht so einfach. Bei 20-50 Meldungen, die eine durchschnittliche deutsche Nachrichtenseite am Tag produziert fällt die Auswahl schwer. Oder auch nicht: “Die Redakteure sollten sich fragen, welche Geschichten ihre Freunde wohl mit anderen teilen würden und über welche sie sich bei Facebook austauschen würden”, sagt Andy Carvin, verantwortlich für die Social Media-Aktivitäten beim amerikanischen  öffentlich-rechtlichen Radionetzwerk NPR.

3. Nicht nur Informationen – auf die Emotionen kommt es an

Interessant sind meistens die Geschichten mit vielen Emotionen. “Wir teilen auf Facebook nur nur informative Geschichten, sondern vor allem solche mit einem emotionalen Zugang”, sagt Ryan Osborn, Social Media-Direktor bei NBC News. Laut Vadim Lavrusik haben emotionale Geschichten sowie provokative, leidenschaftliche Debatten eine bis zu 200-300% höhere Klickrate als andere Beiträge.

Hier ein Beispiel von NBC Dateline:

Manchmal sind es ganz banale Anlässe, die bei einem kollektiv erlebten Ereignis einen Sturm an Reaktionen auslösen kann (frei nach dem Motto “Wetter zieht immer”):

4. Die Nutzer nach ihrer Meinung fragen

Das Tolle an Facebook ist die Niedrigschwelligkeit der Reaktionsmöglichkeiten. Auf den “Like”-Button zu drücken geht schnell und tut nicht weg. Und auch ein Kommentar ist schnell geschrieben. Noch dazu, wenn der Absender auch an den Meinungen seiner “Fans” interessiert ist. Aufforderungen zur Interaktion, sorgsam und nicht allzu übertrieben eingesetzt, wirken fast immer.

Ein anderes Beispiel von der Tagesschau:

Auch hier sind es in der Regel emotionale Fragen, die am besten funktionieren:

Ebenso Fragen, die sich an die Lebenswelt der Nutzer richten:

Wie die Fragen gestaltet sein sollten, darüber scheiden sich die Geister: Während Lavrusik für einfache, leicht verständliche Fragen plädiert, hat Carvin die Erfahrung gemacht, dass kluge, intelligente Fragen besser funktionieren. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass NPR eine überdurchschnittlich gebildete Zielgruppe anspricht.

5. Personalisieren und einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen

Personalisierung kann eine höhere Identifikation mit dem Medium bewirken – wenn diese Person ausreichend bekannt ist. Lavrusik hebt als vorbildliches Beispiel auch hier Nicholas D. Kristof hervor. Kurze, sehr persönliche Eindrücke von der Arbeit des Reporters, meist ergänzt mit einer Aufforderung zu Interaktion oder – wie in diesem Fall – einem kleinen multimedialen Geschenk:

Ein Großteil der Realitätswahrnehmung wird heutzutage durch Massenmedien erzeugt. Die Nutzer dieser Medien wissen das natürlich aus – und sind deshalb sehr interessiert an dem Blick hinter die Kulissen. Ab und zu ein liebevoller Einblick kann deshalb nicht schaden:

6. Den Link bearbeiten

Lange ließen viele Nachrichtenwebseiten ihre neusten Beiträge automatisch über den RSS-Feed zu Facebook einlaufen. Klar, das spart Arbeit. Aber: Da hat ein Autor, Reporter oder Korrespondent ewig lang an einem tollen Text gearbeitet – und die Arbeit geht einfach im Facebook-Grundrauschen unter. Schnell noch die Geschichte bei Facebook posten, bevor es an die nächste Meldung geht – so sollte es nicht sein. Genau wie bei Teaser und Überschrift ist auch hier ein wenig Liebe zum Detail gefragt.

Beim verlinken auf Facebook lassen sich Überschrift, der graue Teaser sowie der Kommentar-Text bearbeiten. Zudem kann man ein in dem Artikel dargestelltes Foto als Teaser-Bild auswählen, oder das Foto abwählen. Generell erzielen Links mit Fotos höhere Klickraten:

7. Fünf bis zehn Links pro Tag sind genug!

Vorhin war bereits die Rede von den 20-50 Meldungen pro Tag, die von einer Nachrichtenredaktion online gestellt werden. Aber wie viele sollen verlinkt werden? Hier die Angaben einiger Nachrichtenwebseiten:

  • NBC: 5
  • Time: 6-8
  • NPR: 8-10 (mit mindestens einer Stunde Abstand)
  • New York Times: 1-15

Ein schmaler Grat: Einerseits die Nutzer auf die eigenen Geschichten aufmerksam machen, andererseits nicht in Spam-Verdacht geraten, indem man die Timeline der Nutzer zumüllt. Fünf bis zehn sorgfältig ausgewählte Links (siehe oben) sind deshalb eine gute Daumenregel.

Habt Ihr andere Erfahrungen gemacht? Ich bin gespannt!

Hinweis: Die Tipps und Hinweise finden sich im Original bei cyberjournalist.net – da ich sie noch nicht auf deutsch gefunden hatte, habe ich sie hier kurz zusammengefasst.

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kurz protokolliert: Schlichtheit statt Effekte, Storytelling à la Graphic Novel, Twitter, Fact-Checking

    (c) Dan Archer: The Nisoor Square Shootings

  • Steffen Leidel stellt in einem sehr lesenswerten Beitrag die Systemfrage: Werden Nutzer von der ständig aktualisierten Nachrichtenflut im Netz überfordert? Statt Orientierung und Aufklärung – zwei traditionelle Aufgaben des Journalismus – zu fördern, entstehe mit Livetickern und Breaking-News-Alerts das Gegenteil: “Durch zahllose Updates in Live-Blogs oder Social Media wird in der Regel eher ein Gefühl des Dabeiseins erzeugt, anstatt tiefes Verständnis. Ständige Aktualisierung fördert die Erregungskultur und kann sogar eskalierende Wirkungen haben (siehe die EHEC-Berichterstattung, siehe die Twitter-Nutzung nach Amokläufen).” Angebote, die einen überschaubaren Rahmen lieferten, seien nicht umsonst sehr erfolgreich: “Dass Die Zeit derzeit so erfolgreich ist, liegt nicht daran, dass sie auf Papier gedruckt wird, sondern am Konzept. Sie liefert dem Leser einen Rahmen. Sie vermittelt das Gefühl: Wenn Du das gelesen hast, dann weißt Du vielleicht nicht alles was passiert ist, aber du hast etwas verstanden” Ein interessanter Gedanke: Vielleicht wäre das ein Versuch wert: Eine Nachrichten-Seite, die sich in 15-20 min vollständig lesen lässt.
  • Am 16. September 2007 kam es in Bagdad zu einem Schusswechsel (Wikipedia-Beitrag) an dem vor allem Angestellte der ehemaligen Söldnerfirma Blackwater beteiligt gewesen sein sollen. 17 tote Zivilisten – das war die traurige Bilanz des Vorfalls. Diese Geschichte lässt sich anhand zahlreicher Dokumente nachvollziehen – oder als interaktive Graphicnovel: The Nisoor Square Shootings von Dan Archer. Ein innovativtiver Storytelling-Ansatz, wie ich finde.
  • Foreign Policy hat die 100 wichtigsten Twitterer im Bereich der Internationalen Politik ausgewählt. Leider gibt es diese Liste noch nicht als Twitter-List. Anyone?
  • Fact-Checking im Internet: Wie die Redakteure der Tagesschau Social Media-Beiträge recherchieren, auswählen und bewerten. (via Journalist)

 

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Die Tagesschau-App und das Märchen von der Wettbewerbsverzerrung

Idylle vor der App: Blick in die Redaktion von tagesschau.de-Redaktion, 2004

Die Klage der Zeitungsverlage gegen die tagesschau.de-App ist ein schlechter Witz – um es mal gleich vorweg zu sagen.

Die Verlage jammern: “Es geht darum, dass jemand steuerfinanziert kostenlos Inhalte anbietet und damit unsere Märkte kaputt macht. Und das finden wir politisch skandalös und nicht gesetzeskonform. Das kann man auch illegal nennen,” sagt Christian Nienhaus, Geschäftsführer der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.Wir halten fest: Die tagesschau.de-App macht also das Geschäftsmodell der Verlage kaputt.

So weit, so realitätsfremd. Denn wenn man sich die deutsche Zeitungslandschaft anschaut, dann fallen einem drei Sorten von Zeitung auf: Boulevard-Blätter, nationale Qualitätsblätter und Lokalzeitungen.Was aber bieten diese Zeitungen und wo ist die Konkurrenz der tagesschau-App?

  • Boulevard: Bild, Express, B.Z., Abendzeitung, Mopo & Co werden von vielen Menschen täglich gekauft und decken bestimmt auch einen großen Teil der überregional wichtigen Themen ab… na ja, mehr oder weniger. Aber selbst diese Zeitungen würden nicht behaupten, dass die Mehrzahl der Inhalte, die sie anbieten, im Internetangebot der Tagesschau ebenfalls abgebildet werden. Keiner kauft sich die Bild um etwas ueber die Unabhängigkeitsbestrebungen des Südsudans zu lesen. Von Konkurrenz kann keine Rede sein.
  • Nationale Qualitätszeitungen: Ich hatte mal ein Probeabo der Süddeutschen Zeitung. Eine tolle Zeitung, vielleicht die beste des Landes. Was mich aber genervt hat: Der Stand der Nachrichten – egal ob Sport oder Politik – war selten spaeter als 18.00 Uhr. Eher 16.30 Uhr. Egal, habe ich mir gesagt, diese Nachrichten bekomme ich auch im Netz. Die Zeitung kaufe ich mir nicht wegen der “Latest News”, sondern wegen der Hintergrundstücke, der Analysen, der Leitartikel, Kommentare und Reportagen. Vielleicht dämmert es auch bald den Verlagsmanagern: Aktuelle Nachrichten wird es immer immer immer frei und kostenlos im Netz geben. Egal ob auf tagesschau.de, Twitter oder anderen Quellen. Auch wenn Süddeutsche, FAZ und Co aktuelle Meldungen auf ihren Internetseiten bringen (was ich gut finde), wäre es lächerlich, wenn diese Medienunternehmen ihre Zukunft darin sehen, “Breaking News” zu verbreiten. Kein Netz-Bewohner assoziiert diese Marken mit schnellen, kurzen Meldungen zum Tagesgeschehen, die im Zweifel 1:1 von dpa, Reuters und Co kopiert werden. Nein, hier geht es um Qualitätsjournalismus. Und den gilt es ins digitale Zeitalter zu retten. Aber jeder, der schon mal ein Smartphone in der Hand hatte wird zustimmen: Eine Seite-3-Reportage auf dem Handy zu lesen macht nur begrenzt Spaß. Handy-Apps sind für die 5 Minuten Wartezeit auf die nächste S-Bahn, nicht für das entspannte Lesevergnügen am Feierabend.
  • Lokalzeitungen: Ja, ich gebe es zu. Ich habe die Homepage der Lokalzeitung meiner ehemaligen Heimat als Browserlesezeichen eingerichtet und sogar den RSS-Feed abonniert. Die alte Weisheit, dass Nähe immer noch das beste Verkaufsargument für Nachrichten ist, bleibt auch im Internetzeitalter bestehen. Gerade hier müsste also die Chance der meist familiengeführten Verlage liegen. Oder? Was man dort jedoch zu lesen bekommt, lässt einen regelmäßig erschaudern. Ein paar Polizeimeldungen, Pressemitteilungen der am Ort ansässigen Vereine und pro Tag maximal 1-2 von Redakteuren recherchierte und (schlecht) geschriebene Geschichte. Wo bitte soll dort die Wettbewerbsverzerrung durch eine App der Tagesschau entstehen? Gerade im Lokalen ist so viel im Internet möglich, auch durch die Beteiligung der Leser. Aber auch hier ist Qualität gefragt statt Gewinnmaximierung. Einige Verlage – wie z.B. die Rheinzeitung – haben das schon erkannt. Andere werden wohl bald den Laden dicht machen. [Die Ruhr-Nachrichten, zu deren Verlagsgruppe auch die Emsdettener Volkszeitung gehört, sind übrigens einer der Kläger]

Nachtrag: Ok, ich besitze ein Android-Smartphone. Aber dieses Bild von der Spiegel-Online-Meldung zeigt ganz bestimmt nicht die tagesschau.de-iPhone-App:

Nachtrag, 22.6.2011, 16:00 Uhr: Weitere Stimmen zu der Debatte u.a. von

 

 

 

Hinweis: Ich habe selbst 6 Jahre lang als Mitarbeiter für tagesschau.de gearbeitet und finde den Laden immer noch gut. Außerdem habe ich mein Journalistenleben bei der Konkurrenzzeitung der erwähnten Heimatzeitung begonnen, die für ihre innovative Lokalberichterstattung mehrfach ausgezeichnet wurde, aber 2002 den Zeitungstod starb.

 

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kurz protokolliert 14/06/2011: Hyperlocal, CMS, Qualitätsjournalismus

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Im Radio: Die neuen IPv6-Adressen kommen

Noch knapp eine Woche bis zum weltweiten IPv6-Tag, an dem die großen Internetfirmen testen wollen, ob das neue Internetprotokoll auch wirklich funktioniert.

Welche Auswirkungen das auf normale Nutzer hat, dazu habe ich gestern bei WDR 5 Leonardo ein Kollegengespräch absolviert:

Mehr dazu: Feste Adresse – was IPv6 für den Datenschutz bedeutet, mein TV-Beitrag aus WDR Markt – jetzt im 1live Fernseher.

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