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	<title>netzprotokolle &#187; Classroom</title>
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	<description>Das Protokoll führt Claus Hesseling</description>
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		<title>Einrichtung eines Classrooms mit Xampp und WordPress</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 13:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hesseling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Classroom]]></category>
		<category><![CDATA[CMS]]></category>
		<category><![CDATA[Content-Management]]></category>
		<category><![CDATA[FileZilla]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
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		<category><![CDATA[XAMPP]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r den Einsatz eines Content-Management-Systems wie WordPress in einem Online-Seminar gibt es mehrere M&#246;glichkeiten. Die einfachste: Es k&#246;nnen Online-Bloganbieter wie wordpress.com oder blogger.com genutzt werden, um die Funktionalit&#228;t eines einfachen Web-CMS zu verdeutlichen. Sollen die Teilnehmer jedoch auch die komplette  &#8230; <a href="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/2008/03/einrichtung-eines-classrooms-mit-xampp-und-wordpress">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2008/03/classroom_kl.png" alt="Classroom-Xampp-Teaserbild" align="left" hspace="10" />F&#252;r den Einsatz eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Web_Content_Management_System" target="_blank">Content-Management-Systems</a> wie WordPress in einem Online-Seminar gibt es mehrere M&#246;glichkeiten. Die einfachste: Es k&#246;nnen Online-Bloganbieter wie <a href="http://wordpress.com/" target="_blank">wordpress.com</a> oder <a href="http://blogger.com" target="_blank">blogger.com</a> genutzt werden, um die Funktionalit&#228;t eines einfachen Web-CMS zu verdeutlichen. Sollen die Teilnehmer jedoch auch die komplette Installation bzw. die Administration des Systems nachvollziehen k&#246;nnen, reicht das nicht aus. Dann m&#252;ssen auf einem eigenen Webserver Datenbanken und Webspace f&#252;r jeden einzelnen Seminar-Teilnehmer eingerichtet werden. Es gibt jedoch noch eine weitere M&#246;glichkeit: Die Arbeitsumgebung wird auf einem lokalen Rechner eingerichtet, der dann als &#8216;virtueller&#8217; Webserver f&#252;r das Mini-Internet fungiert. Das Ganze soll im Folgenden kurz erl&#228;utert werden.</p>
<p><span id="more-5"></span></p>
<p><strong>I. Aufbau des Classrooms</strong></p>
<p>In diesem Beispiel wird von einem Klassenraum mit insgesamt elf Rechnern ausgegangen, neun davon sind f&#252;r Teilnehmer eingeplant, einer f&#252;r den Dozenten sowie einem PC, der als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dynamic_Host_Configuration_Protocol" target="_blank">DHCP-Server</a> in diesem Netzwerk fungiert &#8211; und somit auch pr&#228;destiniert ist, als Webserver genutzt zu werden.</p>
<p><img src="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2008/03/classroom.png" alt="Ausbau Classroom" /></p>
<p>Auf den Teilnehmer-Rechnern wird lediglich ein Web-Browser, z.B. <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/products/firefox" target="_blank">Firefox</a>, ein ZIP-Programm, z.B. <a href="http://www.7-zip.org" target="_blank">7-zip</a>, sowie ein FTP-Client ben&#246;tigt. Gute Erfahrungen konnten mit <a href="http://sourceforge.net/projects/filezilla" target="_blank">FileZilla</a> gewonnen werden (Der FTP-Client FileZilla ist nicht zu verwechseln mit dem FTP-Server FileZilla, der ebenfalls in dieser Anleitung eine Rolle spielt).</p>
<p><strong>II. Einrichten des Webservers</strong></p>
<p>Auf dem Rechner, der auch als DHCP-Server f&#252;r das kleine Netzwerk (Local Area Network) arbeitet (IP-Adresse 192.68.1.1), muss im n&#228;chsten Schritt die Software f&#252;r den Webserver installiert und eingerichtet werden. Auch hier gibt es wieder verschiedene Software-M&#246;glichkeiten, die zum Teil unter offenen Nutzerlizenzen im Netz angeboten werden. In diesem Beispiel wird das Paket <a href="http://www.apachefriends.org/de/xampp.html" target="_blank">XAMPP</a> (<a href="http://oswald.pages.de/gpl-ger.html" target="_blank">Lizenzinformationen hier</a>) der deutschen Non-Profit-Organisation <a href="http://www.apachefriends.org/de" target="_blank">ApacheFriends</a> verwendet.</p>
<p>Das Paket ist rund 25 MB gro&#223; und kann f&#252;r Windows, Linux, Mac OS und Solaris heruntergeladen werden.</p>
<p>Das XAMPP-Paket umfasst u.a. die drei  Anwendungen, die f&#252;r die Einrichtung ben&#246;tigt werden:</p>
<p>a) Den <strong>Apache-Webserver</strong>, der &#8211; einfach erkl&#228;rt &#8211; daf&#252;r sorgt, dass zum Beispiel die abgelegten HTML-Dateien nicht als Codegewurschtel angezeigt werden, sondern in ihrer vollen Sch&#246;nheit mit Bildern, Links usw;</p>
<p>b) die <strong>MySQL-Datenbank</strong>, die die dynamischen Inhalte speichert, die &#252;ber das Content-Management-System &#8211; also zum Beispiel WordPress &#8211; eingegeben werden;</p>
<p>c) <strong>FileZilla</strong>, der FTP-Server, der anderen Benutzern erlaubt, Dateien auf diesem Rechner hoch- oder herunterladen.</p>
<p>Nach erfolgreichem Download muss XAMPP installiert werden &#8211; am besten nicht im Standardverzeichnis <code>C:\Programme</code>, sondern beispielsweise unter <code>C:\Online</code> &#8211; der &#220;bersichtlichkeit halber. Im Rahmen der Installation unter Windows XP wird gefragt, ob Apache, MySQL und Filezilla als Dienst installiert werden solle; dem kann zugestimmt werden. Mercury, der Email-Server, wird in der Regel nicht ben&#246;tigt.<br />
Auf dem Webserver-Rechner befindet sich unter Start &gt; Programme &gt; Apachefriends &gt; Xampp nun eine Verkn&#252;pfung zum Xampp Control Panel. &#214;ffnet man das CP sollte es wie folgt aussehen:</p>
<p><img src="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2008/03/xampp.png" alt="XAMPP Control Panel" /></p>
<p>Im Infobereich von Windows XP taucht gleichzeitig auch ein Status-Icon auf.</p>
<p>Wie an der dritten Spalte in dem Statusfenster zu sehen, laufen alle drei ben&#246;tigten Tools, der Apache-Server, die MySQL-Datenbank und der FileZilla-FTP-Server. Das gr&#252;ne H&#228;kchen in der ersten Spalte bedeutet, dass die Anwendungen als Dienst bei Windows XP installiert sind und in der Regel beim Systemstart automatisch mitgeladen werden. Mit einem Klick auf STOP lassen sich die Anwendungen stoppen und evtl. neustarten.</p>
<p>Um zu testen, ob das System wirklich l&#228;uft, muss man einfach im Browser  http://127.0.0.1 oder http://localhost eingeben, es sollte sich dann automatisch die XAMPP-Konfigurationsseite &#246;ffnen. Eine weitere M&#246;glichkeit ist, die IP-Adresse des Rechners im Netzwerk &#8211; in diesem Fall also http://192.168.1.1 zu verwenden.</p>
<p>Der Browser zeigt jetzt den Inhalt des Verzeichnisses C:\Online\xampp\htdocs an. Dieses Verzeichnis ist nun quasi die Startseite unseres Mini-Internets.</p>
<p><img src="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2008/03/server.png" alt="IP-Server" /></p>
<p><strong>III. FTP-Benutzer anlegen und Webspace-Verzeichnisse zuweisen<br />
</strong></p>
<p>Wenn man sich bei einem Internet-Service Provider etwas Webspace und einen Datenbank besorgt, bekommt man in der Regel die Daten (Benutzernamen, Passw&#246;rter, etc) f&#252;r diese Rescourcen gleich mitgeliefert. In unserem Fall m&#252;ssen wir selbst als &#8216;Betreiber&#8217; des Webservers diese Daten bereitstellen.</p>
<p>F&#252;r diesen Zweck legt man mit dem Windows Dateiexplorer f&#252;r jeden Teilnehmer ein Unterverzeichnis an.</p>
<p>Als n&#228;chstes &#246;ffnet man das Xampp Control Panel und klickt auf den Admin-Knopf des FileZilla-FTP-Servers.</p>
<p><img src="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2008/03/filezilla.png" alt="Filezilla Control Panel" /></p>
<p>In dem FileZilla-FTP-Server m&#252;ssen nun die einzelnen Konten f&#252;r jeden Benutzer angelegt und die Zugriffsrechte auf die Verzeichnisse vergeben werden, damit jeder Teilnehmer, wenn er sein FTP-Client aufruft auch nur wirklich in seinem zugewiesenen Verzeichnis arbeitet und nicht in denen der anderen Teilnehmer.</p>
<p>Im FileZilla-Men&#252; Edit &gt; Users aufrufen.</p>
<p><img src="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2008/03/filezilla2.png" alt="Filezilla user administration" /></p>
<p>In der rechten Spalte auf &#8216;Add&#8217; klicken und den Namen des neuen Users eingeben (z.B. &#8216;frank&#8217;), der kann z.B. mit dem Vornamen des Teilnehmers identisch sein. Unter &#8216;Acount Settings&#8217; vergibt man ein Passwort (z.B. &#8216;frank-ftp-pw&#8217;). Als n&#228;chstes w&#228;hlt man in der linken Spalte &#8216;Shared Folders&#8217; aus und klickt in der Mitte auf &#8216;Add&#8217;. Im neuen Fenster dann das Verzeichnis des Teilnehmers ausw&#228;hlen (z.B. C:\Online\xampp\htdocs\frank) und best&#228;tigen. Rechts daneben unter &#8216;Files&#8217; und &#8216;Directories&#8217; k&#246;nnen getrost alle H&#228;kchen ausgew&#228;hlt werden &#8211; damit bekommt der Nutzer die M&#246;glichkeit, Dateien und Verzeichnisse zu beschreiben und zu l&#246;schen.</p>
<p>Damit ist der erste FTP-Benutzer erfolgreich angelegt. Nun kann man entweder diesen Schritt f&#252;r jeden weiteren Nutzer wiederholen oder &#8216;frank&#8217; aus der Liste rechts ausw&#228;hlen, auf &#8216;Copy&#8217; klicken und unter einem neuen Namen abspeichern &#8211; auch dann m&#252;ssen allerdings Passwort und die &#8216;Shared Folder&#8217; neu ausgew&#228;hlt werden.</p>
<p>Zum Testen, ob es geklappt hat, kann von einem der Teilnehmerrechner der FTP-Client aufgerufen und mit den Login-Daten gef&#252;ttert werden. Als Host muss die IP-Adresse des Servers, also 192.168.1.1 ausgew&#228;hlt werden. Der Zugriff kann nat&#252;rlich nur funktionieren, wenn der FTP-Server FileZilla auf dem Server l&#228;uft.</p>
<p><strong>IV. Datenbank einrichten</strong></p>
<p>Im n&#228;chsten Schritt werden die Login-Daten f&#252;r die Datenbanken bereitgestellt. Daf&#252;r muss im Browser die Verwaltung der MySQL-Datenbanken unter http://localhost/phpmyadmin/ aufgerufen werden. Auf das Icon &#8216;Rechte&#8217; klicken und &#8216;Neuen Benutzer hinzuf&#252;gen&#8217; ausw&#228;hlen. Die Felder f&#252;r Benutzername (z.B. &#8216;frank&#8217;), Host (&#8216;localhost&#8217;) und Kennwort (z.B. &#8216;frank-db-pw&#8217;) ausf&#252;llen, unter &#8216;Globale Rechte&#8217; nichts ausw&#228;hlen und auf OK klicken.</p>
<p><img src="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2008/03/mysql-user.png" alt="MySQL user" /></p>
<p>Der neue Nutzer ist nun angelegt, im gleichen Fenster erscheint dann die Box &#8216;Datenbankspezifische Rechte&#8217;, in der per Textfeld gleich eine neue Datenbank f&#252;r den Nutzer angelegt werden kann. Im folgenden Fenster m&#252;ssen nun die Rechte f&#252;r die neue Datenbank zugewiesen werden, in diesem Fall unter &#8216;Datenbankspezifische Rechte&#8217; alle ausw&#228;hlen und OK klicken.</p>
<p><img src="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2008/03/mysql-user2.png" alt="mysql-user 2" /></p>
<p>Dieser Prozess kann nun f&#252;r jeden einzelnen Teilnehmer wiederholt werden.</p>
<p><strong>Damit liegen nun alle relevanten Daten f&#252;r die Teilnehmer vor</strong>. F&#252;r unseren Beispiel-Nutzer Frank sehen die so aus:</p>
<p>FTP-Host: 192.168.1.1</p>
<p>FTP-Login: frank</p>
<p>FTP-Passwort: frank-ftp-pw</p>
<p>Dabenbank-Host: 192.168.1.1</p>
<p>Datenbank-Name: frank</p>
<p>Datenbank-Passwort: frank-db-pw</p>
<p>Alle weiteren Schritte k&#246;nnen nun von den Teilnehmern selbst vorgenommen werden, damit der komplette Installationsprozess nachvollziehbar wird.</p>
<p><strong>V. Installation der CMS-Software</strong></p>
<p>Die Teilnehmer sollten unter <a href="http://wordpress.org/" target="_blank">http://wordpress.org/</a> die neuste Version der Blog-Software herunterladen, auf dem eigenen Rechner entzippen und dann per FTP auf ihren zugewiesenen Webspace hochladen. Anschlie&#223;end muss die Konfigurationsseite aufgerufen werden. Daf&#252;r einfach die Webspace-Adresse (z.B. http://192.168.1.1/frank) eingeben. In den folgenden Installationsschritten m&#252;ssen die Datenbank-Logindaten eingetragen werden (Achtung: auch hier darauf achten, dass die Host-Adresse 192.168.1.1 lautet) und fertig ist die WordPress-Installation. Als Arbeitserleichterung k&#246;nnen nun noch die Adressen des Blog sowie die Administration-Seite gebookmarked werden.</p>
<p>Jeder Teilnehmer kann nun problemlos an seinem eigenen Blog arbeiten und beispielsweise Themes oder Plugins installieren, kann sich zu jedem Zeitpunkt aber die Produkte der anderen Teilnehmer anschauen.</p>
<p><strong>VI. Bekannte Probleme</strong></p>
<p>- Der Server muss ausreichend Rechenkapazit&#228;t und Speicherplatz haben, damit sich z.B. der FTP-Upload der WordPress-Dateien nicht zu lange hinzieht. Ist die Installation einmal &#252;berstanden, sollte die normale Arbeit nicht all zuviele Ressourcen in Anspruch nehmen.</p>
<p>- Bei vielen gleichzeitigen Anfragen kann der Apache-Server zusammenbrechen. Ein Neustart des Servers &#252;ber das XAMPP-Control Panel reicht meist aus, um das Problem zu beheben.</p>
<p>- Einige Programme (z.B. Skype) blockieren den Port des Apache-Servers, so dass er nicht startet.</p>
<p>- Je nach Firewall-Konfiguration kann der Web- oder FTP-Zugriff der Teilnehmer auf den Server blockiert sein.</p>
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