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	<title>netzprotokolle &#187; Podcasts</title>
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	<description>Das Protokoll führt Claus Hesseling</description>
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		<title>Leben ohne Google</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 13:15:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hesseling</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen regte ein Kollege an, f&#252;r die Kommunikation unseres Projekt-Netzwerkes von der bisher genutzten Google-Group auf eine alternative Architektur umzusteigen. Schlie&#223;lich k&#246;nne man nicht regelm&#228;&#223;ig auf die Datenschutz-Problematik hinweisen und gleichzeitig die entsprechenden Online-Dienste nutzen. Und das sind  &#8230; <a href="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/2008/09/leben-ohne-google">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_58" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2008/09/krake.jpg"><img class="size-full wp-image-58" title="Krake" src="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2008/09/krake.jpg" alt="Die Datenkrake" width="500" height="260" /></a><p class="wp-caption-text">Die Datenkrake - via Flickr - CC-Lizenz by-nc-sa 2.0 by Joachim S. M&#252;ller</p></div>
<p>Vor einigen Tagen regte ein Kollege an, f&#252;r die Kommunikation unseres Projekt-Netzwerkes von der bisher genutzten Google-Group auf eine alternative Architektur umzusteigen. Schlie&#223;lich k&#246;nne man nicht regelm&#228;&#223;ig auf die Datenschutz-Problematik hinweisen und gleichzeitig die entsprechenden Online-Dienste nutzen. Und das sind mittlerweile nicht wenige. Mit Google ist es dabei wie mit der Werbung: Ein neuer Email-Account soll her? Klar: GoogleMail! Ein News-Reader? Klar: Google Reader!</p>
<p><strong>Ein Leben ohne Google-Anwendungen</strong> <strong>- ist das m&#246;glich?</strong> Hier sollen in den kommenden Tagen und Wochen einige Antworten auf diese Frage zusammengetragen werden, auch von Nutzern, die sich bereits mit dem Thema besch&#228;ftigt haben [<a href="http://www.centernetworks.com/my-life-without-google" target="_blank">1</a>, <a href="http://www.divblog.net/allgemein/alternativen-zu-google/" target="_blank">2</a>].</p>
<h2><strong>Fall 1: Der Google Reader</strong></h2>
<p>Der <a href="http://www.google.com/intl/de/googlereader/tour.html" target="_blank">Google Reader</a> ist eine ungeheuer praktische Anwendung zum Lesen und Verfolgen von RSS-Feeds diverser Blogs und anderer Nachrichtenquellen. Der Reader nutzt die M&#246;glichkeiten von AJAX voll aus: Er erm&#246;glicht eine bequeme Steuerung &#252;ber die Tastatur, Eintr&#228;ge k&#246;nnen markiert, an Freunde verschickt oder zu einem neuen &#8220;lesenswert&#8221;-Feed zusammengefasst werden. Auch Podcast-Feeds lassen sich abonnieren und die MP3-Podcast-Dateien ziemlich einfach herunterladen.</p>
<p>Eine Alternative zu finden, ist auf den ersten Blick nicht so schwierig, schlie&#223;lich haben bereits die meisten Browser und eMail-Programme eine RSS-Funktion eingebaut. Der Funktionsumfang oder die Bedienfreundlichkeit ist dabei meist gering. Wer mehr will, muss extra Software auf seinem PC installieren. Der <a href="http://www.feeddemon.com" target="_blank">FeedDemon</a> beispielsweise steht seit einigen Monaten zum kostenlosen Download bereit. Einige Autoren <a href="http://www.labnol.org/software/tutorials/feeddemon-rss-feeds-reader-software-review/2058/" target="_blank">sehen</a> im Vergleich von FeedDemon und Google Reader die station&#228;re Software weit vorn.</p>
<p>Allerdings haben diese L&#246;sungen meist ein Problem: Nutzer k&#246;nnen nur von jeweils einem PC auf die RSS-Feeds zugreifen. Will man jedoch vom Heim-PC und vom Arbeitsplatz den Service nutzen, geht schnell die &#220;bersicht fl&#246;ten, welche Eintr&#228;ge bereits gelesen oder verschickt wurden. Die Ausnahme ist der FeedDemon &#8211; &#252;ber einen Web-Dienst k&#246;nnen die Programme auf verschiedenen Endger&#228;ten abgeglichen werden und die entsprechenden Feeds dann als &#8220;gelesen&#8221; markiert werden.</p>
<p>Aber auch hier &#8211; wie bei anderen Online-RSS-Readern à la <a href="http://www.bloglines.com/" target="_blank">Bloglines</a> &#8211; stellt sich die Frage nach dem Verbleib der Nutzungsdaten. Die sauberste L&#246;sung m&#252;sste also lauten: Einen eigenen Reader auf dem eigenen Web-Space (bei einem Internet Service Provider meines Vertrauens) installieren und betreiben. Bei der Suche bin ich <a href="http://www.ajaveeb.de/artikel/tiny-tiny-rss-180/" target="_blank">hier</a> auf das Programm &#8220;<a href="http://tt-rss.org" target="_blank">Tiny Tiny RSS</a>&#8221; (<a href="http://tt-rss.org/demo/tt-rss.php" target="_blank">Demo hier</a>) gesto&#223;en. Die Software ist frei und mit einer GPL-Lizenz ausgestattet &#8211; sprich: f&#252;r den normalen Nutzer kostenlos. Der TT-RSS sieht ganz passabel aus und bietet einige &#8211; jedoch nicht alle &#8211; Funktionen, mit denen der Google Reader punkten kann. So werden u.a. Tastaturbefehle, Podcasts und das Zusammenstellen eines eigenen &#8220;lesenswert&#8221;-Feeds unterst&#252;tzt. Allerdings kann die Installation auf einem normalen Webspace &#8211; also ohne die Rechte eines Server-Administrators &#8211; schwierig oder gar unm&#246;glich sein, da das Programm ganz bestimmte Anforderungen an die Umgebung stellt (PHP Version 5).</p>
<p><a href="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2008/09/tt-rss-reader-screenshot.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-60" title="tt-rss-reader-screenshot" src="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2008/09/tt-rss-reader-screenshot.jpg" alt="" width="500" height="260" /></a></p>
<p>Hier geht es zu <strong><a href="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/2008/09/leben-ohne-google-2" target="_self">Teil 2: Google Groups</a></strong>.</p>
<div style="clear:both"></div>]]></content:encoded>
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