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	<title>netzprotokolle &#187; Wordpress</title>
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	<description>Das Protokoll führt Claus Hesseling</description>
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		<title>Statt Storify: 4 Plugins f&#252;rs Kuratieren mit WordPress</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 08:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hesseling</dc:creator>
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 photo credit: jan.tito
Dr&#252;ben auf der englischen Seite dieses Blogs habe ich eine Liste mit WordPress-Plugins zusammengestellt, mit denen sich zahlreiche Funktionen der Kurations-Plattform storify.com nachahmen lassen. Weiter geht&#8217;s nach dem Klick.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Van Gogh Museum, Amsterdam" href="http://www.flickr.com/photos/35705359@N03/3655890181/" target="_blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3660/3655890181_6787e8b2bd.jpg" alt="Van Gogh Museum, Amsterdam" border="0" /></a><br />
<small><a title="Attribution-ShareAlike License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank"><img src="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" border="0" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="jan.tito" href="http://www.flickr.com/photos/35705359@N03/3655890181/" target="_blank">jan.tito</a></small></p>
<p>Dr&#252;ben auf der englischen Seite dieses Blogs habe ich eine Liste mit WordPress-Plugins zusammengestellt, mit denen sich zahlreiche Funktionen der Kurations-Plattform storify.com nachahmen lassen. <a href="http://www.claushesseling.de/webprotocols/2011/09/08/forget-storify-4-plugins-for-curation-journalism-with-wordpress/" target="_blank">Weiter geht&#8217;s nach dem Klick</a>.</p>
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		<title>Aufbau eines Social Networks mit WordPress µ und Buddypress</title>
		<link>http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/2010/03/aufbau-eines-social-networks-mit-wordpress-u-und-buddypress</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 13:31:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hesseling</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Social Networks wie Facebook, StudiVZ, Xing oder MySpace bieten eine umfangreiche F&#252;lle an M&#246;glichkeiten, um sich in einer Gruppe von Menschen auszutauschen. Das Problem: Da das Ganze im Falle von Facebook, Xing und Co. auf einer fremden Plattform stattfindet, hat  &#8230; <a href="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/2010/03/aufbau-eines-social-networks-mit-wordpress-u-und-buddypress">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Social Networks wie Facebook, StudiVZ, Xing oder MySpace bieten eine umfangreiche F&#252;lle an M&#246;glichkeiten, um sich in einer Gruppe von Menschen auszutauschen. Das Problem: Da das Ganze im Falle von Facebook, Xing und Co. auf einer fremden Plattform stattfindet, hat die Gruppe selbst nur begrenzten Einfluss auf die Nutzung der Funktionen. Die L&#246;sung: Ein eigenes Facebook dank WordPress µ und Buddypress. Eine Kurzanleitung.<span id="more-465"></span><br />
Social Networks wie Facebook, StudiVZ, Xing oder MySpace bieten eine umfangreiche F&#252;lle an M&#246;glichkeiten, um sich in einer Gruppe von Menschen auszutauschen: Status-Updates, private Kurznachrichten, ein Geburtstagskalender, Diskussionsforen oder ein Foto-Album &#8211; all das geh&#246;rt bei vielen Social Networks zu Standard. Mittlerweile gibt es sogar eigene Plattformen, mit denen man sich innerhalb von ein paar Minuten ein eigenes Social Network zusammenbauen kann. Als Beispiel sei hier <a href="http://www.ning.com">Ning</a> erw&#228;hnt.</p>
<p>Im Herbst 2009 bekam ich den Auftrag, eine geeignete Social Network-Plattform f&#252;r eine NGO zu finden. Die Anforderungen lauteten:</p>
<ul>
<li>Abgeschlossene Community</li>
<li>Neu-Anmeldungen m&#252;ssen erst vom Admin best&#228;tigt werden</li>
<li>Profilseiten f&#252;r jedes Mitglied inkl. Geburtstagskalender</li>
<li>Diskussionsforum</li>
<li>Foto-Alben</li>
<li>Neuigkeiten aus der Organisation</li>
</ul>
<p><strong>Das Problem</strong>: Da das Ganze im Falle von Facebook, Xing und Co. auf einer fremden Plattform stattfindet, hat die Gruppe selbst nur begrenzten Einfluss auf die Nutzung der Funktionen. Schlie&#223;lich kann das Unternehmen, das die Plattform betreibt, jederzeit Features und Regeln ver&#228;ndern. Zudem ist nie sicher, in wie weit sich die Daten sch&#252;tzen lassen, z.B. vor anderen, fremden Mitgliedern des Netzwerks oder den Administratoren der Plattform. F&#252;r viele Organisationen und Firmen ist es schlicht nicht vorstellbar, ihr Intranet in die H&#228;nde von Facebook und Co. zu legen. Schlie&#223;lich gilt v&#246;llig zurecht: <strong>Control your content!</strong></p>
<p><strong>Die L&#246;sung</strong>: Ein eigenes, selbst-gehostetes Social Network, das nur den Mitgliedern der Gruppe Zugang gew&#228;hrt.</p>
<p>F&#252;r die Umsetzung kamen vor allem zwei Social Network Content-Management-Systeme in Frage: Elgg und Buddypress.</p>
<p><strong>Elgg</strong>: Als erstes nahm ich im Herbst 2009 <a href="http://elgg.org/">Elgg</a> 1.0 genauer unter die Lupe, da es zu dem Zeitpunkt ausgereifter schien. Alle oben beschriebenen Anforderungen konnte das System ohne gro&#223;e Probleme umsetzen. Eine Testinstallation auf den Servern lief ohne gr&#246;&#223;ere Probleme. Und obwohl die Entwicklerfirma <a href="http://www.curverider.co.uk/">Curvrider</a> und die Elgg-Gemeinde das System immer weiter entwickelten (mittlerweile ist man bei Version 1.7) angelangt, so schien mir doch die Entwicklung zu langsam voran zu gehen. Die Zahl der Aktiven Open Source Entwicklern schien recht &#252;berschaubar zu sein &#8211; und f&#252;r mich stellte sich damit automatisch die Frage, welche Zukunft diese Software hat. Denn wenn so ein Projekt an einer Firma und ein paar Personen h&#228;ngt, dann kann es auch mal schnell wieder vorbei sein. Als Beispiel soll hier Joomla gelten: Hier gibt es zwar eine Vielzahl von Entwicklern, aber ein richtiger Sprung nach vorne ist seit Jahren nicht mehr zu beobachten.</p>
<p><strong>Buddypress</strong>: Diesen Sprung nach vorne machte allerdings in der angesprochenen Zeit die Buddypress-Software. Bereits die ersten Release-Kandidaten sahen viel versprechend aus und sp&#228;testens mit der Version 1.1 war klar, welche Power in dem System steckt. Da Buddypress auf WordPress µ  basiert, schien die zuk&#252;nftige Entwicklung durch eine starke Open Source Gemeinde gesichert. Zu Beginn fehlten jedoch noch eine Vielzahl der gew&#252;nschten Funktionen zudem war die Einrichtung und die Theme-Gestaltung etwas kniffelig. Das hat sich sp&#228;testens mit der Ver&#246;ffentlichung von Buddypress 1.2  ge&#228;ndert.</p>
<p>Das System: Als Grundlage dient eine ganz normale <a href="http://mu.wordpress.org">WordPress µ</a>-Installation, mittlerweile in der Version 2.9.2, auf deinem normalen Business-Paket-Webspace von <a href="http://all-inkl.com/">All-Inkl</a>. Mittlerweile l&#228;sst sich Buddypress auch mit einem normalen WordPress installieren &#8211; allerdings gibt es dann f&#252;r die Mitglieder keine M&#246;glichkeit, ein eigenes internes Blog zu betreiben.</p>
<p>Als zweiter Schritt folgt die Installation von <a href="http://buddypress.org/">Buddypress</a>, das als normales Plugin fungiert. Damit stehen die grundlegenden Funktionen eines Social Networks bereit: Nutzer k&#246;nnen sich registrieren und ein Profil sowie auf Wunsch ein eigenes Blog anlegen.</p>
<p>Um alle gew&#252;nschten Funktionen (z.B. den Schutz des SN vor fremden Zugriff) einbauen zu k&#246;nnen, wurden folgende Plugins installiert:</p>
<p><strong>F&#252;r die Sicherheit:</strong><br />
<strong>More Privacy Options</strong> &#8211; Buddypress ist als sehr offenes System konzipiert. Dass man das System auch in Form eines Intranets einsetzen kann, spielte offenbar keine Rolle. Deshalb war es ein gro&#223;es Problem, die L&#252;cken dicht zu machen. More Privacy Options blockt u.a. Suchmaschinen und dreht den RSS-feeds den Strom ab.</p>
<p><strong><a href="http://jehy.ru/wp-plugins.en.html">registered-users-only-2</a></strong> und <strong>Members Only</strong>- Die wichtigsten Plugins: Alle Unterseiten k&#246;nnen nur von registrierten und angemeldeten Besuchern gesehen werden.</p>
<p><strong><a href="http://jeffsayre.com/buddypress/">BuddyPress Privacy Component (BPAz)</a></strong> &#8211; Damit kann jeder Nutzer separat einstellen, welche seine Aktivit&#228;ten f&#252;r anderen Nutzer innerhalb der Community sichtbar sind.</p>
<p><strong><a href="http://wordpress.org/extend/plugins/invitation-code-checker/">Invitation Code Checker</a></strong> &#8211; Jeder neue Nutzer muss bei der Anmeldung einen Einladungscode eintragen, der vorher per Mail an alle potenziellen Mitglieder verschickt wurde. Das ist leider nur eine 1b-L&#246;sung, da das Plugin f&#252;r eine User-Freischaltung durch den Admin (<a href="http://wordpress.org/extend/plugins/bp-registration-options/">BuddyPress Registration Options</a>) nur in der Buddypress-Version 1.0 fehlerfrei funktionierte. Der Vorteil: Nutzer k&#246;nnen gleich loslegen und m&#252;ssen nicht auf die Freischaltung warten.</p>
<p><strong><a href="http://www.642weather.com/weather/scripts-wordpress-captcha.php">SI CAPTCHA Anti-Spam</a></strong> &#8211; Captcha-Eingabe bei Registrierung und/oder Anmeldung.</p>
<p><strong>System:</strong><br />
<strong><a href="http://bueltge.de/wp-wartungsmodus-plugin/101/">!Wartungsmodus</a></strong> &#8211; Tolles Plugin, dass zum Einspielen von Updates usw genutzt werden kann. Alle Nutzer bekommen einen Wartungsmodus-Screen, bestimmte, vorher definierte Nutzer (z.B. Admins) k&#246;nnen sich weiter einloggen und testen, ob die Updates funktionieren.</p>
<p><a href="http://wordpress.org/extend/plugins/buddypress-group-documents/"><strong>BP Group Documents</strong></a> &#8211; Gruppenmitglieder k&#246;nnen Dokumente hochladen (z.B. PDFs)</p>
<p><strong><a href="http://www.binarymoon.co.uk/projects/bm-custom-login/">BM Custom Login</a></strong> &#8211; Mit dem Plugin kann man sich die Login-Seite ma&#223;schneidern.</p>
<p><strong><a href="http://teleogistic.net/code/buddypress/bp-group-management">BP Group Management</a> </strong>- Admins haben mehr M&#246;glichkeiten zur Verwaltung der Gruppen.</p>
<p><strong><a href="http://flweb.it/buddypress-album-plus/">BuddyPress Album+</a></strong> &#8211; Fotoalben-Funktion. Leider noch sehr rudiment&#228;r, l&#228;sst aber hoffen. Achtung: Das Plugin bpPicture Album von Manoj Kumar l&#228;uft leider nicht unter BP 1.2!</p>
<p><strong><a href="http://bplike.wordpress.com/">BuddyPress Like</a></strong> &#8211; F&#252;gt &#8220;Gef&#228;llt mir&#8221;-Button hinzu &#8211; wie bei Facebook.</p>
<p><a href="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2010/03/buddypress-like.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-478" title="buddypress-like" src="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2010/03/buddypress-like-300x22.png" alt="" width="300" height="22" /></a></p>
<p><strong><a href="http://dev.commons.gc.cuny.edu/2009/09/07/new-buddypress-plugin-enhanced-buddypress-widgets">Enhanced BuddyPress Widgets</a></strong> &#8211; Mehr M&#246;glichkeiten zur Konfiguration der Sidebar. Z.B. lassen sich die letzten Aktivit&#228;ten in den Gruppen oder die aktivsten Mitglieder anzeigen.</p>
<p><strong><a href="http://buddypress.org/groups/oembed-for-buddypress">oEmbed for BuddyPress</a></strong> &#8211; Wenn Nutzer Links zu Medienseiten wie Youtube, Flickr und Co. posten, wird das Video direkt in das Posting eingebettet und nicht nur verlinkt.</p>
<p><strong><a href="http://www.t0m.fr/2009/wordpress/plugin-buddypress-tdlc-birthdays.html">TDLC Birthdays</a></strong> &#8211; Geburtstagskalender-Funktion. Achtung: Die Deutsche Sprachdatei ist wohl automatisch &#252;bersetzt worden. Man kann sie aber mit <a href="http://www.poedit.net">poEdit</a> anpassen.</p>
<p><a href="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2010/03/buddypress_geburtstage.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-474" title="buddypress_geburtstage" src="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2010/03/buddypress_geburtstage.png" alt="" width="243" height="284" /></a></p>
<p><strong><a href="http://www.faboo.nl/">Tweetstream</a></strong> &#8211; Synchronisiert die Status-Updates mit dem eigenen Twitter-Account der Mitglieder, und zwar in beide Richtungen. Dabei kann jeder Nutzer einstellen, ob er alle oder nur bestimmte Tweets ins jeweils andere SN posten m&#246;chte.</p>
<p><a href="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2010/03/buddypress-tweetstream.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-476" title="buddypress-tweetstream" src="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2010/03/buddypress-tweetstream.png" alt="" width="477" height="174" /></a></p>
<p><strong><a href="http://wordpress.org/extend/plugins/welcome-pack/">Welcome Pack</a></strong> &#8211; Einstellungen f&#252;r neue Nutzer: Es l&#228;sst sich festlegen, ob sie direkt mit anderen Nutzern (z.B. dem Admin) befreundet sein sollen und ob sie automatisch Mitglied in einer oder mehreren Gruppe sein sollen.</p>
<p><strong>Ein Hinweis zum Updaten:</strong> Anders als bei anderen Plugins, sollte man ein Update von Buddypress (z.B. von 1.2 auf 1.2.2) nicht mit einem Klick auf &#8220;automatisch updaten&#8221; in der Pluginverwaltung starten. Der Hauptgrund: Das verwendete Theme/Template liegt im Unterordner wp-config &gt; plugins &gt; buddypress &gt; bp-themes und wird bei einem automatischen Update &#252;berschrieben. Alle &#196;nderungen gehen dabei verloren. Deshalb vorher in den Wartungsmodus gehen, alle anderen Plugins deaktivieren und den Theme-Ordner per FTP sichern. Erst dann updaten und das Theme wieder auf den Server spielen.</p>
<p>Erste Erfahrungen: Das Social Network hat mittlerweile 130 Mitglieder und rund 20 Gruppen &#8211; das ist zwar noch nicht so richtig viel, aber dennoch ist von Performance-Problemen noch nichts zu sp&#252;ren. </p>
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		<title>Einrichtung eines Classrooms mit Xampp und WordPress</title>
		<link>http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/2008/03/einrichtung-eines-classrooms-mit-xampp-und-wordpress</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 13:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Hesseling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[F&#252;r den Einsatz eines Content-Management-Systems wie WordPress in einem Online-Seminar gibt es mehrere M&#246;glichkeiten. Die einfachste: Es k&#246;nnen Online-Bloganbieter wie wordpress.com oder blogger.com genutzt werden, um die Funktionalit&#228;t eines einfachen Web-CMS zu verdeutlichen. Sollen die Teilnehmer jedoch auch die komplette  &#8230; <a href="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/2008/03/einrichtung-eines-classrooms-mit-xampp-und-wordpress">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2008/03/classroom_kl.png" alt="Classroom-Xampp-Teaserbild" align="left" hspace="10" />F&#252;r den Einsatz eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Web_Content_Management_System" target="_blank">Content-Management-Systems</a> wie WordPress in einem Online-Seminar gibt es mehrere M&#246;glichkeiten. Die einfachste: Es k&#246;nnen Online-Bloganbieter wie <a href="http://wordpress.com/" target="_blank">wordpress.com</a> oder <a href="http://blogger.com" target="_blank">blogger.com</a> genutzt werden, um die Funktionalit&#228;t eines einfachen Web-CMS zu verdeutlichen. Sollen die Teilnehmer jedoch auch die komplette Installation bzw. die Administration des Systems nachvollziehen k&#246;nnen, reicht das nicht aus. Dann m&#252;ssen auf einem eigenen Webserver Datenbanken und Webspace f&#252;r jeden einzelnen Seminar-Teilnehmer eingerichtet werden. Es gibt jedoch noch eine weitere M&#246;glichkeit: Die Arbeitsumgebung wird auf einem lokalen Rechner eingerichtet, der dann als &#8216;virtueller&#8217; Webserver f&#252;r das Mini-Internet fungiert. Das Ganze soll im Folgenden kurz erl&#228;utert werden.</p>
<p><span id="more-5"></span></p>
<p><strong>I. Aufbau des Classrooms</strong></p>
<p>In diesem Beispiel wird von einem Klassenraum mit insgesamt elf Rechnern ausgegangen, neun davon sind f&#252;r Teilnehmer eingeplant, einer f&#252;r den Dozenten sowie einem PC, der als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dynamic_Host_Configuration_Protocol" target="_blank">DHCP-Server</a> in diesem Netzwerk fungiert &#8211; und somit auch pr&#228;destiniert ist, als Webserver genutzt zu werden.</p>
<p><img src="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2008/03/classroom.png" alt="Ausbau Classroom" /></p>
<p>Auf den Teilnehmer-Rechnern wird lediglich ein Web-Browser, z.B. <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/products/firefox" target="_blank">Firefox</a>, ein ZIP-Programm, z.B. <a href="http://www.7-zip.org" target="_blank">7-zip</a>, sowie ein FTP-Client ben&#246;tigt. Gute Erfahrungen konnten mit <a href="http://sourceforge.net/projects/filezilla" target="_blank">FileZilla</a> gewonnen werden (Der FTP-Client FileZilla ist nicht zu verwechseln mit dem FTP-Server FileZilla, der ebenfalls in dieser Anleitung eine Rolle spielt).</p>
<p><strong>II. Einrichten des Webservers</strong></p>
<p>Auf dem Rechner, der auch als DHCP-Server f&#252;r das kleine Netzwerk (Local Area Network) arbeitet (IP-Adresse 192.68.1.1), muss im n&#228;chsten Schritt die Software f&#252;r den Webserver installiert und eingerichtet werden. Auch hier gibt es wieder verschiedene Software-M&#246;glichkeiten, die zum Teil unter offenen Nutzerlizenzen im Netz angeboten werden. In diesem Beispiel wird das Paket <a href="http://www.apachefriends.org/de/xampp.html" target="_blank">XAMPP</a> (<a href="http://oswald.pages.de/gpl-ger.html" target="_blank">Lizenzinformationen hier</a>) der deutschen Non-Profit-Organisation <a href="http://www.apachefriends.org/de" target="_blank">ApacheFriends</a> verwendet.</p>
<p>Das Paket ist rund 25 MB gro&#223; und kann f&#252;r Windows, Linux, Mac OS und Solaris heruntergeladen werden.</p>
<p>Das XAMPP-Paket umfasst u.a. die drei  Anwendungen, die f&#252;r die Einrichtung ben&#246;tigt werden:</p>
<p>a) Den <strong>Apache-Webserver</strong>, der &#8211; einfach erkl&#228;rt &#8211; daf&#252;r sorgt, dass zum Beispiel die abgelegten HTML-Dateien nicht als Codegewurschtel angezeigt werden, sondern in ihrer vollen Sch&#246;nheit mit Bildern, Links usw;</p>
<p>b) die <strong>MySQL-Datenbank</strong>, die die dynamischen Inhalte speichert, die &#252;ber das Content-Management-System &#8211; also zum Beispiel WordPress &#8211; eingegeben werden;</p>
<p>c) <strong>FileZilla</strong>, der FTP-Server, der anderen Benutzern erlaubt, Dateien auf diesem Rechner hoch- oder herunterladen.</p>
<p>Nach erfolgreichem Download muss XAMPP installiert werden &#8211; am besten nicht im Standardverzeichnis <code>C:\Programme</code>, sondern beispielsweise unter <code>C:\Online</code> &#8211; der &#220;bersichtlichkeit halber. Im Rahmen der Installation unter Windows XP wird gefragt, ob Apache, MySQL und Filezilla als Dienst installiert werden solle; dem kann zugestimmt werden. Mercury, der Email-Server, wird in der Regel nicht ben&#246;tigt.<br />
Auf dem Webserver-Rechner befindet sich unter Start &gt; Programme &gt; Apachefriends &gt; Xampp nun eine Verkn&#252;pfung zum Xampp Control Panel. &#214;ffnet man das CP sollte es wie folgt aussehen:</p>
<p><img src="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2008/03/xampp.png" alt="XAMPP Control Panel" /></p>
<p>Im Infobereich von Windows XP taucht gleichzeitig auch ein Status-Icon auf.</p>
<p>Wie an der dritten Spalte in dem Statusfenster zu sehen, laufen alle drei ben&#246;tigten Tools, der Apache-Server, die MySQL-Datenbank und der FileZilla-FTP-Server. Das gr&#252;ne H&#228;kchen in der ersten Spalte bedeutet, dass die Anwendungen als Dienst bei Windows XP installiert sind und in der Regel beim Systemstart automatisch mitgeladen werden. Mit einem Klick auf STOP lassen sich die Anwendungen stoppen und evtl. neustarten.</p>
<p>Um zu testen, ob das System wirklich l&#228;uft, muss man einfach im Browser  http://127.0.0.1 oder http://localhost eingeben, es sollte sich dann automatisch die XAMPP-Konfigurationsseite &#246;ffnen. Eine weitere M&#246;glichkeit ist, die IP-Adresse des Rechners im Netzwerk &#8211; in diesem Fall also http://192.168.1.1 zu verwenden.</p>
<p>Der Browser zeigt jetzt den Inhalt des Verzeichnisses C:\Online\xampp\htdocs an. Dieses Verzeichnis ist nun quasi die Startseite unseres Mini-Internets.</p>
<p><img src="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2008/03/server.png" alt="IP-Server" /></p>
<p><strong>III. FTP-Benutzer anlegen und Webspace-Verzeichnisse zuweisen<br />
</strong></p>
<p>Wenn man sich bei einem Internet-Service Provider etwas Webspace und einen Datenbank besorgt, bekommt man in der Regel die Daten (Benutzernamen, Passw&#246;rter, etc) f&#252;r diese Rescourcen gleich mitgeliefert. In unserem Fall m&#252;ssen wir selbst als &#8216;Betreiber&#8217; des Webservers diese Daten bereitstellen.</p>
<p>F&#252;r diesen Zweck legt man mit dem Windows Dateiexplorer f&#252;r jeden Teilnehmer ein Unterverzeichnis an.</p>
<p>Als n&#228;chstes &#246;ffnet man das Xampp Control Panel und klickt auf den Admin-Knopf des FileZilla-FTP-Servers.</p>
<p><img src="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2008/03/filezilla.png" alt="Filezilla Control Panel" /></p>
<p>In dem FileZilla-FTP-Server m&#252;ssen nun die einzelnen Konten f&#252;r jeden Benutzer angelegt und die Zugriffsrechte auf die Verzeichnisse vergeben werden, damit jeder Teilnehmer, wenn er sein FTP-Client aufruft auch nur wirklich in seinem zugewiesenen Verzeichnis arbeitet und nicht in denen der anderen Teilnehmer.</p>
<p>Im FileZilla-Men&#252; Edit &gt; Users aufrufen.</p>
<p><img src="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2008/03/filezilla2.png" alt="Filezilla user administration" /></p>
<p>In der rechten Spalte auf &#8216;Add&#8217; klicken und den Namen des neuen Users eingeben (z.B. &#8216;frank&#8217;), der kann z.B. mit dem Vornamen des Teilnehmers identisch sein. Unter &#8216;Acount Settings&#8217; vergibt man ein Passwort (z.B. &#8216;frank-ftp-pw&#8217;). Als n&#228;chstes w&#228;hlt man in der linken Spalte &#8216;Shared Folders&#8217; aus und klickt in der Mitte auf &#8216;Add&#8217;. Im neuen Fenster dann das Verzeichnis des Teilnehmers ausw&#228;hlen (z.B. C:\Online\xampp\htdocs\frank) und best&#228;tigen. Rechts daneben unter &#8216;Files&#8217; und &#8216;Directories&#8217; k&#246;nnen getrost alle H&#228;kchen ausgew&#228;hlt werden &#8211; damit bekommt der Nutzer die M&#246;glichkeit, Dateien und Verzeichnisse zu beschreiben und zu l&#246;schen.</p>
<p>Damit ist der erste FTP-Benutzer erfolgreich angelegt. Nun kann man entweder diesen Schritt f&#252;r jeden weiteren Nutzer wiederholen oder &#8216;frank&#8217; aus der Liste rechts ausw&#228;hlen, auf &#8216;Copy&#8217; klicken und unter einem neuen Namen abspeichern &#8211; auch dann m&#252;ssen allerdings Passwort und die &#8216;Shared Folder&#8217; neu ausgew&#228;hlt werden.</p>
<p>Zum Testen, ob es geklappt hat, kann von einem der Teilnehmerrechner der FTP-Client aufgerufen und mit den Login-Daten gef&#252;ttert werden. Als Host muss die IP-Adresse des Servers, also 192.168.1.1 ausgew&#228;hlt werden. Der Zugriff kann nat&#252;rlich nur funktionieren, wenn der FTP-Server FileZilla auf dem Server l&#228;uft.</p>
<p><strong>IV. Datenbank einrichten</strong></p>
<p>Im n&#228;chsten Schritt werden die Login-Daten f&#252;r die Datenbanken bereitgestellt. Daf&#252;r muss im Browser die Verwaltung der MySQL-Datenbanken unter http://localhost/phpmyadmin/ aufgerufen werden. Auf das Icon &#8216;Rechte&#8217; klicken und &#8216;Neuen Benutzer hinzuf&#252;gen&#8217; ausw&#228;hlen. Die Felder f&#252;r Benutzername (z.B. &#8216;frank&#8217;), Host (&#8216;localhost&#8217;) und Kennwort (z.B. &#8216;frank-db-pw&#8217;) ausf&#252;llen, unter &#8216;Globale Rechte&#8217; nichts ausw&#228;hlen und auf OK klicken.</p>
<p><img src="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2008/03/mysql-user.png" alt="MySQL user" /></p>
<p>Der neue Nutzer ist nun angelegt, im gleichen Fenster erscheint dann die Box &#8216;Datenbankspezifische Rechte&#8217;, in der per Textfeld gleich eine neue Datenbank f&#252;r den Nutzer angelegt werden kann. Im folgenden Fenster m&#252;ssen nun die Rechte f&#252;r die neue Datenbank zugewiesen werden, in diesem Fall unter &#8216;Datenbankspezifische Rechte&#8217; alle ausw&#228;hlen und OK klicken.</p>
<p><img src="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/wp-content/uploads/2008/03/mysql-user2.png" alt="mysql-user 2" /></p>
<p>Dieser Prozess kann nun f&#252;r jeden einzelnen Teilnehmer wiederholt werden.</p>
<p><strong>Damit liegen nun alle relevanten Daten f&#252;r die Teilnehmer vor</strong>. F&#252;r unseren Beispiel-Nutzer Frank sehen die so aus:</p>
<p>FTP-Host: 192.168.1.1</p>
<p>FTP-Login: frank</p>
<p>FTP-Passwort: frank-ftp-pw</p>
<p>Dabenbank-Host: 192.168.1.1</p>
<p>Datenbank-Name: frank</p>
<p>Datenbank-Passwort: frank-db-pw</p>
<p>Alle weiteren Schritte k&#246;nnen nun von den Teilnehmern selbst vorgenommen werden, damit der komplette Installationsprozess nachvollziehbar wird.</p>
<p><strong>V. Installation der CMS-Software</strong></p>
<p>Die Teilnehmer sollten unter <a href="http://wordpress.org/" target="_blank">http://wordpress.org/</a> die neuste Version der Blog-Software herunterladen, auf dem eigenen Rechner entzippen und dann per FTP auf ihren zugewiesenen Webspace hochladen. Anschlie&#223;end muss die Konfigurationsseite aufgerufen werden. Daf&#252;r einfach die Webspace-Adresse (z.B. http://192.168.1.1/frank) eingeben. In den folgenden Installationsschritten m&#252;ssen die Datenbank-Logindaten eingetragen werden (Achtung: auch hier darauf achten, dass die Host-Adresse 192.168.1.1 lautet) und fertig ist die WordPress-Installation. Als Arbeitserleichterung k&#246;nnen nun noch die Adressen des Blog sowie die Administration-Seite gebookmarked werden.</p>
<p>Jeder Teilnehmer kann nun problemlos an seinem eigenen Blog arbeiten und beispielsweise Themes oder Plugins installieren, kann sich zu jedem Zeitpunkt aber die Produkte der anderen Teilnehmer anschauen.</p>
<p><strong>VI. Bekannte Probleme</strong></p>
<p>- Der Server muss ausreichend Rechenkapazit&#228;t und Speicherplatz haben, damit sich z.B. der FTP-Upload der WordPress-Dateien nicht zu lange hinzieht. Ist die Installation einmal &#252;berstanden, sollte die normale Arbeit nicht all zuviele Ressourcen in Anspruch nehmen.</p>
<p>- Bei vielen gleichzeitigen Anfragen kann der Apache-Server zusammenbrechen. Ein Neustart des Servers &#252;ber das XAMPP-Control Panel reicht meist aus, um das Problem zu beheben.</p>
<p>- Einige Programme (z.B. Skype) blockieren den Port des Apache-Servers, so dass er nicht startet.</p>
<p>- Je nach Firewall-Konfiguration kann der Web- oder FTP-Zugriff der Teilnehmer auf den Server blockiert sein.</p>
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